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Wärmequelle Grundwasser

Wärmequelle Wasser

Sowohl Oberflächenwasser als auch Grundwasser können als Wärmequelle genutzt werden. Oberflächenwasser eignet sich nur in Ausnahmefällen. Es besteht Verschmutzungsgefahr (Algen, Schwebestoffe), und die Gefahr, dass die Temperatur im Jahresverlauf schwankend ist (Schneeschmelze).

In der Regel wird Grundwasser als Wärmequelle für Wasser/ Wasser-Wärmepumpen genutzt. Grundwasser hat im Jahresverlauf eine konstante Temperatur, die mit etwa 10 °C relativ hoch ist. Damit ergibt sich eine hohe Leistungszahl. Die Wärmepumpenanlage kann monovalent betrieben werden.

Zu berücksichtigen sind höhere Erschliessungskosten, da für die Nutzung des Grundwassers Schluck- und Förderbrunnen gebohrt werden müssen.

Grundsätzlich besteht hierfür eine Genehmigungspflicht bei der Wasserbehörde!

Vor der Entscheidung für Grundwasser als Wärmequelle muss geprüft werden, ob in geeigneter Tiefe Grundwasser in ausreichender Menge und Qualität vorliegt. Die Analyse des Wassers und der Bau der Brunnen müssen auf jeden Fall durch einen erfahrenen Brunnenbauer erfolgen.